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Türkei
Gesundheit
| | Vorsichtsmaßnahmen empfohlen | Impfschein erforderlich | | Gelbfieber | Nein | Nein | | Cholera | Nein | Nein | | Typhus & Polio | Ja | - | | Malaria | 1 | - | | Essen & Trinken | 2 | - | Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein. |
[1]: Von April bis Oktober besteht in der Çukurova/Amikova-Region und den südöstlichen Landesteilen ein geringes Malariarisiko, allerdings in der weniger gefährlichen Form Plasmodium vivax. In den größeren Touristenzentren des Westens und Südwestens besteht keine Ansteckungsgefahr.
[2]: In den größeren Städten ist das Trinkwasser normalerweise gechlort, sollte aber trotzdem mit Vorsicht genossen werden. Es sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Die Aufschrift Içilmez bedeutet »kein Trinkwasser«, Wasser mit der Bezeichnung Içilir, Içme suyu oder Içilebilir kann getrunken werden. Abgefülltes Mineralwasser ist überall erhältlich. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Schweinefleisch, Mayonnaise und rohe Salate sollten vermieden werden. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Laut aktueller Untersuchungen besteht landesweit ein hohes Infektionsrisiko für Hepatitis A und ein mittleres Infektionsrisiko für Hepatitis B. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei längerem Aufenthalt auch gegen Hepatitis B.
HIV/Aids ist ein Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Tollwut kommt landesweit vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge: Die Krankenversorgung in der Türkei ist gut. Die medizinische Versorgung auf dem Land ist allerdings meist mit Europa nicht zu vergleichen. Zahlreiche türkische Ärzte und Zahnärzte, vor allem in den großen Krankenhäusern, sprechen eine Fremdsprache. Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen für freie Behandlung bzw. Kostenrückerstattung die Anspruchsbescheinigung T/A 11, die bei der Krankenkasse erhältlich ist. Österreicher brauchen einen Urlaubskrankenschein. Staatsbürgern der Schweiz wird der Abschluß einer Reisekrankenversicherung empfohlen.
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